Mama

Diese schöne Hündin ist aus dem Wurf von „Omama“, die Ende November 2017 sieben Welpen warf. Erstmals entdeckten wir die Schar am 11.12.17, wo sie sich in einer Höhle versteckten. „Omama“ war sehr scheu und wir konnten ihr dazumals diese Angst nicht nehmen. Sie zügelte ihre Welpen noch zweimal, doch wir fanden diese immer wieder. Wir fütterten die kleinen Knirpse täglich und so vertrauten sie uns schnell (Liebe geht ja bekanntlich durch den Magen)

„MaMa“ wurde zu einer hübschen Junghündin, die sehr zutraulich ist. Bereits als Welpe war sie immer mit ihren beiden Schwestern „Blacky“ und „Lisy“ zusammen, was auch heute noch der Fall ist.

Im Herbst 2018 wurde sie ebenfalls Mutter und warf 3 süsse gescheckte Welpen, zwei braun-weisse und ein schwarz-weisser Hund. Zwei Hunde wurden dann mitgenommen und nur der schwarz-weisse Rüde blieb noch im Tempel.

„Junior“ ist bis heute bei seiner Mutter und der Familie geblieben. Er sieht einfach lustig aus, denn irgendwie stimmen seine Proportionen nicht; er hat viel zu lange Beine, aber er ist das allergrösste Schlitzohr. Meistens ist er der allererste Hund, der uns begrüsst – einmal „Junior“ rufen und die Lawine rollt.

Am 03. Januar 2019 haben wir „MaMa“ ebenfalls noch kastrieren lassen.

Im Juli 2019 haben wir auf unserer Futtertour die „MaMa“ drei Tage nicht mehr gesehen und schon da habe ich vermutet, dass etwas nicht in Ordnung ist.

Am 4. Tage habe ich mir gesagt; heute muss ich die Hündin finden und ich hatte das riesige Glück, sie im letzten Moment zusammengekauert in einer Ecke zu finden….. ihr Zustand war schlimm. Abgemagert bis auf die Knochen, nur noch ein kleines Häufchen Hund. Eingepackt und zu Aof, die bestätigte, dass sie sehr schlecht beieinander war. Der Bluttest brachte es ans Licht. Durch eine Zecke im Ohr hatte sie Blutparasiten bekommen, die Leber und Niere angegriffen hatten. Zudem hatte sie eine Blutarmut und litt an einer Gelbsucht. Aof erläuterte uns, dass sie uns im Moment noch nicht zuviel Hoffnung machen könnte, ob sie dies alles überleben könne, aber das Glück war auf unserer Seite. Nach einer intensiven Medikamentenbehandlung, die bestens ansprach, hatte sie den Berg überstanden und konnte die Klinik verlassen. Da sie jedoch weiterhin Antibiotika und leber- und blutunterstützende Tabletten einnehmen musste, nahmen wir sie zu uns nach Hause in den hinteren Gartenbereich, wo sie ihre Ruhe hatte, Besuch von unseren drei Ladies bekam, geregeltes Fressen hatte und unsere Steicheleinheiten genoss. Auch ihr merkte man an, dass es ein freier Hund war, der sich nicht gewohnt ist, alleine und eingesperrt zu sein. Einmal büxte sie aus, aber kam gottseidank mit knurrendem Bauch vermutlich nach 6 Stunden wieder zurück.

Am 10.08.19 wiederholten wir den Bluttest und die Resultate waren sehr gut. Auch hat sie in diesen 2 Wochen schon ein Kilo zugenommen, wiegt nun 12 kg. Bei der Untersuchung hat sich gezeigt, dass sie jedoch Herzwürmer hat und nun müssen diese zuerst noch bekämpft werden.

Am Freitag, 23. August durfte sie nun wieder zurück in den Tempel zu ihrer Familie mit stolzen 12,9 kg.

Sie kommt nun täglich wieder zu unserer Futtertour und ihr Sohnemann „Junior“ ist total happy, dass sie wieder da ist.